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Alpine Renault


Alpine Renault A 110 Berlinette von 1970

Allez, les bleues! Lauft, Ihr Blauen! Das ist ein klassischer Schlachtruf im französischen Sport. Nicht nur die gallische Fußball-Nationalmannschaft trägt das königliche Blau des bourbonischen Königshauses, auch französische Rennwagen waren seit Beginn des 20. Jahrhunderts im internationalen Motorsport zur besseren Unterscheidung in dieser Farbe lackiert. Rote Italiener, grüne Briten, weiße, später silberne Deutsche und so weiter: seit dem „Gordon-Bennett-Cup“ von 1902 waren die Rennfarben die Regel und wurden erst 1970 zugunsten der immer stärker werdenden Werbung der Sponsoren auf den Fahrzeugen aufgegeben.

Im klassischen „Bleu“ präsentiert sich nun auch dieser Alpine Renault A 110 aus dem Jahr 1970. Jean Rédélé aus Dieppe an der Kanalküste hatte 1955 eine Sportwagenschmiede neben der väterlichen Renault-Vertretung gegründet und in Anlehnung an seinen Sieg von 1954 beim Alpenpokal „Alpine“ getauft.

Der erste Typ „A 106“ entstand bald auf Basis des Renault 4CV, des „Crèmeschnittchens“ mit getuntem Vierzylinder-Heckmotor.

1961 erschien der Alpine Renault A 110, wie er beim Schumann-Classic-Day am 8. Juli auf Phoenix-West in Dortmund-Hörde vorgestellt wird. Unser Modell stammt aus der Zeit der großen Rallye-Erfolge der kleinen Fabrik, als 1971 und 1973 spektakulär sogar der Dreifachsieg bei der Rallye Monte Carlo gelang – die Flundern mit Kunststoffkarosserie waren plötzlich in aller Munde. 1973 übernahm Renault die Aktienmehrheit, 1978 verkaufte Jean Rédélé seine letzten Anteile, just in jenem Jahr, als ein Rennwagen der Marke sogar in Le Mans den Gesamtsieg errungen hatte.

Der Alpine Renault A 110 feierte in der aktuellen Retro-Welle 2016 seine Wiedergeburt in einem rasanten Coupé, das sich stilistisch an seinen berühmten Urahn anlehnt: Alpine is back – aber das ist eine andere Geschichte.

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