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VW Typ 2


Der VW Typ 2 T2b Kastenwagen von 1978

Im VW-Museum in Wolfsburg steht ein schlichter, taubenblauer VW-Kastenwagen von 1949. Also nicht im Zeithaus, dem Glaspalast in der gigantischen Autostadt, sondern ganz bodenständig,  in einer unscheinbaren, flachen Halle am Stadtrand. Sehr schön ist es da.

Dort kann man die frühen Jahre von VW erleben, ganz ungeschminkt, ganz fixiert auf das Wesentliche, noch ganz ohne jeden Show-Effekt.  Und genau dort gehört der Prototyp des VW Bulli auch hin.

Ben Pon, VW-Generalimporteur für VW und Porsche in den Niederlanden, zeichnete 1947 eine Skizze in seinen Jahreskalender, wie ein Transporter auf VW Käfer-Basis aussehen könnte. Dieser Zettel mit dem knubbelingen Ding aus wenigen Strichen wurde zur Geburtsurkunde des VW „Bulli“.

1950 kam die erste Serie auf den Markt und wurde bis 1967 mit verschiedenen Modifikationen in 1,8 Millionen Exemplaren gebaut. Keine Frage, der „Bulli“ war einer der wichtigsten Lastesel des Wirtschaftswunders.

Schließlich bekam er eine große Überarbeitung und blieb als „Typ 2 T2“ bis 1979 im Programm. Ach ja, „Typ 1“ war der Käfer, „Typ 2“ der Transporter. „Typ 2 T1“ die erste Serie, Typ 2 T2“ die zweite, und so weiter, bis heute, bis zum „Typ 2 T6“, wenn man es genau nimmt.

Beim 6. Schumann Classic Day am 8. Juli in Dortmund-Hörde wird so ein Bulli der zweiten Serie vorgestellt, ein 1600er von 1978 mit luftgekühltem Boxermotor, wie es sich für einen echten alten Typ 2 gehört. Und waren die Transporter der ersten beiden Serien auch Millionenseller, so sind doch die allermeisten Exemplare im harten Alltag verschlissen worden. Das macht sie heute zu gesuchten Sammlerstücken, für die Preise aufgerufen werden, die man vor wenigen Jahren noch schlichtweg utopisch genannt hätte.

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